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Also, ich finde "Genosse"...
Also, ich finde "Genosse" und "auf ex" sind eindeutig...
de Schlucktrainingstante - 2. Aug, 01:43

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18. Juni 2008 - 12:16 Uhr

Middaaaaaach

Eilmeldung:

Habe gerade das erste mal hundertjähriges Ei probiert -
keine Delikatesse aber durchaus essbar.
Mann muss nur erst mal den Anblick verdauen, und dann kann man es sogar probieren. Es stellt sich als ein schrumpelig, schwarz-braunes, eiförmiges Objekt dar. Hätte auch eine gebackene Pflaume sein können.

Nachher erklärte mir ein Kollege, dass es sich hierbei um ein Ei handelte, welches nur mehrere Stunden in einem Kräutersut gekocht wurde, um den Geschmack anzunehmen.

Gut zu wissen, das mein Magen noch nicht komplett von Augen und Nase regiert wird.
17. Juni 2008 - 19:28 Uhr

Regen

Hangzhou liegt unter schweren Wolken.
Leider ist hier noch bis ungefähr Anfang July Regenzeit.
Deshalb kann ich gerade leider nicht allzu viel machen, ausser mich im Hotel aufzuhalten und ein wenig zu lesen oder fernzusehen.
Am vergangenen Wochenende war ich todesmutig trotz Regenvorhersage in Hangzhou unterwegs.
Zu sehen gibt es hier viel, und so machte ich mich am Samstag auf den Weg ins Seidenmuseum. Außerdem habe ich mir am Westsee die Leifeng Pagode angesehen. Eine schöne Pagode, die um ca 977 nach Christus gebaut wurde. Von Ihr aus hat man einen sehr schönen Blick über den See und das umliegende Hügelland.
Zu der Pagode gibt es natürlich auch eine Legende, die von einer Schlange aus dem See erzählt, die sich zur Frau verwandelt um einen reichen Königssohn zu betören. Um das ganze abzukürzen, am Ende sind alle traurig und die Pagode zerstört, Und damit sind alle Fragen beantwortet, denke ich.
Danach war ich noch in einem nahen buddistischen Tempel. Immer wieder beeindruckend in diesen Tempeln sind die großen Statuen der Gottheiten. Und überall riecht es nach Räucherstäbchen.
Am Sonntag habe ich mich zu Fuß in die Stadt Hangzhou selbst gewagt. Wichtig ist hierbei erst mal die "Stadt" zu finden. Hier gibt es natürlich nichts, das an einen Innen- oder Altstadt erinnert, und so bin ich einfach mal frei Schnauze los.
Auf meinem Weg ist es öfter vorgekommen, dass Chinesen sich auf dem Fahrrad zu mir umgedreht haben, um mich anzusehen. Einige wären vor staunen fast vom Fahrrad gefallen. Ich kann icht leugnen, dass das Lächeln auf meinem Gesicht auch damit zu tun hatte. Es hat aber noch jeder geschaft sich im Sattel zu halten. Fahradfahrer hier haben so etwas wie einen Schutzengel und vor allem Reflexe wie Katzen. Alle Fahradfahrer, denen eines von beidem fehlt, werden eine sehr kurze Lebenserwartung im chinesischen Verkehr haben.
Sehr viele Geschäfte außerhalb der "Innenstadt" sind in einer Art Garage untergebracht. In diesen Garagen kann alles untergebracht werden. Vom Friseur bis zum Verkäufer für Rohre aller Art, kann man in diesesn Garagen so ziemlich alles finden. Wenn ein Geschäft mal etwas mehr Platz benötigt dann mietet man die Garage nebenan eben mit. So finden auch ganze Autowerkstätten Platz.
Nachdem ich ein wenig am Rande entlanggelaufen zu sein schein entscheid ich mich ein wenig weiter in Richtung des Westsees zu gehen. Das Stadtbild änderte sich recht schnell, und ich kam in den Bereich, den man als Beginn der Downtown bezeichenen könnte. Nach einem kurzen Snack, sprach mich plötzlich jemand an.
Als ich mich umdrehte sah ich einen Amerikaner auf seinem Fahrrad. Er fragte mich ob ich englisch spreche und ob ich Ihm helfen könnte. Er hatte sich verfahren. Natürlich konnte ich ihm sagen, wo er auf meiner Karte war, aber von seinem Hotel hatte ich noch nie gehört. Ziemlich schwierig (oder Kopflos) sich nur mit dem Fahrrad und ohne Hoteladresse (am besten in chinesischen Zeichen) in eine chinesische Stadt zu wagen. Innerlich kopfschüttelnd musste ich ihn hilflos ziehen lassen. Habe aber noch keine Berichte über einen radelnden, verlorenen Fremden gehört, aber es ist ja noch Zeit. Die Geschichte ist eh viel besser, wenn er noch einen langen Bart hat und wirres Zeug murmelt.
Zwei Strassen weiter entdeckte ich einen Pizzahut und einen Supermarkt und mein Sonntag war gerettet.
Wahrscheinlich wäre der Amerikaner besser mir gefolgt...
14. Juni 2008 - 00:06 Uhr

Seeschnecke Revisited

Lange ist es her, dass ich Euch berichtete aus dem fernen China.
Heute bin ich der Meinung, es ist inzwischen auch wieder genügend passiert, so dass es Zeit war für einen Eintrag.
Naja, um ehrlich zu sein...heute bin ich erstmals wieder in der Lage einen Eintrag zu verfassen.
Nachdem wir am Montag auch nicht ausgeschlafen hatten, weil man in den Teilen, aus denen die Gastarbeiter kommen, wohl das Wort "Feiertag" noch nicht kennt, ging es Montagabend zum leckern Essen aus. Alsdann waren Till, Alex² und ich im nobelsten Restaurant in Qingdao (sprich: Shangri La), um mein Diplom zu feiern.
Das Buffet war groß und artig: Viel Auswahl viele verschiedene Speisen und alles sehr lecker.
Nach dem ausgiebigen Schlemmen, verabschiedeten wir uns dann von Alex, da er wieder ins heimische Wuppertal zurückkehren wollte musste.
Alles klar soweit? Sicher? Gut, weiter
Dienstag weiter mit der normalen Arbeit. Chinesen anzuleiten ist etwas ungewohnt für mich. Grundsätzlich geben sie einem Zeichen, die ein Europäer als "habe ich verstanden, weiter im Text" interpretieren würde. In China aber muss das nicht so sein. Wenn man also einen Kollegen bittet etwas zu tun, wird man es sicherlich noch ein- bis zwei mal überprüfen müssen, ob er es auch tut. Dieses ständige Nachfragen ist mir bis jetzt leider noch nicht so ganz ins Blut übergegangen.
Verstanden? Alles ok? Gut, weiter.
Dienstag war ein normaler Tag, bis auf die Tatsache, dass meine Arbeitskollegen mich in ein spezielles Restaurant eingeladen haben, in dem es eine chinesische Köstlichkeit geben sollte.
Hot Pot. Ok, dass kenne ich schon, aber ich wollte ihnen den Spaß nicht nehmen, mir den heißen Pot vorzustellen. Und Spaß sollten wir alle haben, jeder auf seine Art.
Was wir da alles genau in den Pot geschmissen haben, weiß ich nicht so genau. Zuerst kommt nach der alten chinesischen Reihenfolge erst das fleischige bzw. fischige und wenn man einigermaßen gesättigt ist kann der Restplatz im Magen noch mit ein wenig Grünzeug (standimgartenmussteweg) gefüllt werden.
Habe ich mich deutlich ausgedrückt? Ja? Gut, weiter.
Was ich allerdings genau weiß ist, dass irgendetwas im Pot nicht so ganz mit meiner Darmflora harmonierte. Ob es die kleinen Sepia, das Schweinblut (am Stück) oder aber die sehr scharf gewürzte Brühe im Hot Pot waren, kann ich nicht mehr genau sagen. Zumindest hatte ich in der folgenden Nacht ausgiebig Zeit mit den Herren Villeroy und Boch darüber zu diskutieren. Nachdem ich meinen Input gegeben hatte, war allerdings nicht mehr viel von ihnen zu erfahren und deshalb musste ich die verlorene Schlafenszeit am folgenden Tag nachholen. Gut umsorgt von Alex verbrachte ich den Tag - nahezu handlungsunfähig - im Bett.
Donnerstag ging es wieder ab Nach Hangzhou, wo ich gerade gesund und munter im Hotelzimmer sitze und schreibe. Leider regnet es hier im Moment ziemlich stark, so dass ich wohl nicht viel sehen werde an diesem Wochenende.
Vielleicht schreibe ich dafür mehr.
Gute Nacht und ein schönes Wochenende allerseits.
08. Juni 2008 - 22:14 Uhr

Laoshan, die Kirschplantage und ein heißer Pot

Wer oder was ist eigentlich Laoshan?
Das, liebe Leser und Daheimgebliebenen, haben Till, Alex, Alex und ich gestern herausgefunden.
In China gibt es fünf heilige Berge. Ziel eines jeden Chinesen ist es einmal im Leben alle besucht zu haben. Auch wenn Chinesen nicht zu den religiösesten Völkern der Erde gehören, scheint der gemeinschaftliche Besuch dieser Berge eine gute Art zu sein das Wochenende zu verbringen.
Da ich ja am Wochenende auch frei hatte, habe ich mich entschlossen auch mal ein wenig mit raus zu fahren. Da ich ja bisher nur Ind(i)erektes Siteseeing betrieben habe, habe ich mich auch schon so gefreut, wie ein Chinese auf sein Mittagsschläfchen (nach einem ausgiebiegen Mittagessen, versteht sich). Überhaupt sagt man, wenn man China erobern will, benötigt man genau drei Stunden (zwischen 12 und 3), aber wir schweifen wieder etwas vom Thema ab.
Laoshan also. Es ist eine alte Tempelstätte, die auf dem Berg verteilt und über ein mehrere Kilometer messendes Wegenetz verbunden ist. Deshalb kann man bei Bedarf mehrere tausend Stufen hier verbringen. Nach mehreren hundert Stufen hatten wir dann genügend Glücksgefühle und einen sehr schönen Nachmittag in der wirklich bildschönen Tempelanlage verbracht. Vor allem die Steinmetze hatten beste Arbeit geleistet.
Natürlich gibt es für Chinesen als auch für Touris, die nicht aus dem Land der Mitte stammen, die typischen "ich brauche noch unbedingt ein unbezahlbares Andenken-Geschäfte". In diesem blockkierte eine Mitarbeiterin den Blick auf eine schöne Steinmetzarbeit. Nachdem Till im Besten Chinesisch "fúwùyuán" gerufen hatte, was so viel bedeutet wie "junges Fräulein", konnte er die Gelegenheit beim Schopfe packen und Fotos von den chinesischen Tierkreiszeichen machen. In seiner inzwischen angewöhnten chinesischen Dreistigkeit (ist hier in China einfach nötig!!!), ignorierte er die zaghaften Versuche der Mitarbeiterin ihn davon abzuhalten. Aber wie gesagt, es war ein Touri-Shop und kein Tempel.
Am Abend war es dann mal wieder Zeit zu den weltlichen Genüssen zurückzukehren. Es gab Hotpot. Eine chinesische Spezialität, die in allen Landesteilen anders gestaltet wird und wie eine asiatische Variante des Fondue daherkommt. In China heißt das, dass alles was nicht bei drei auf den Bäumen ist, in den Pot kommt - Eintopf auf chinesich sozusagen. Beim nächsten Mal ist auch noch die Seeschnecke dran, habe ich mir fest vorgenommen.
Heute haben wir nach dem Versuch einmal auszuschlafen (über uns wird 24, 7 rennoviert) einen wirklich schönen Ausflug in die nördlichen Berge zu einer Kirschplantage gemacht. Der Landwirt war sehr angetan von unuserem Interesse und hat uns ein Bisschen auf dem Weg in die Berge begleitet. Hier gab es noch ein Stückchen Natur, wie es mir in der ersten Woche so gefehlt hat.
Danach waren wir noch kurz in der Mall einkaufen ,um uns noch mal ein typisch deutsches Abendessen zu gönnen. Es ist schon ein Segen einen Bayern als Bäcker direkt vor Ort zu haben. Ja meine Freunde, auch über Bayern kann man sich beizeiten freuen.
Bis zur nächsten Brotzeit dann.
zài jiàn
06. Juni 2008 - 15:39 Uhr

Eine Woche in Qingdao

Hallo Freunde der fernöstlichen Unterhaltung.
Heute möchte ich Euch etwas von der ersten Woche in Qingdao berichten. Es handelt sich hierbei um eine Stadt, die wirklich viel zu bieten hat. Sie hat eine Geschichte, die auch mit der europäischen vernüpft ist. Sie hat eine wunderschöne Skyline und ist an vielen Stellen sehr modern. Shoppen kann man hier mindestens genauso gut wie in Oberhausen und Düsseldorf. Bald wird die neue Mall fertig, dann gibt es hier genauso viele Luxusschuppen wie auf der Kö. Außerdem ist es DIE Urlaubsstadt in China und Austragungsort der olympischen Segelwettbewerbe. Deshalb wird hier auch noch immer kräftig gebaut. Insgesamt macht das Stadtbild einen für chinesische Verhältnisse außerordentlich sauberen Eindruck.
Nicht zu vergessen ist das gute Tsing Tao Bier. Das einzige chinesische Bier, welches nach deutschen Reinheitsgebot gebraut wird.
Leider hatte ich aber diese woche noch keine Zeit irgend etwas zu sehen. Einzig und allein das Bier un die Skyline am Abend half darüber hinweg. Aber am Mittwoch wurde alles besser. Wie es in China so üblich ist, wenn man etwas nicht selber machen kann, dann holt man sich eben jemanden, der das für einen tut. In meinem Falle hat Alexander, ein ehemaliger Kommilitone, den weiten Weg von Urumqi in Nordwestchina hierher gefunden, um das Erkunden dieser Stadt für mich zu übernehmen. Bisher macht er seine Arbeit auch ganz gut, wie meine Schwägerin mir berichtete, die ihn tatkräftig unterstützt (beide haben sich gestern einen Sonnenbrand geholt...geschieht ihnen recht).
Ich beschränke mich im Moment darauf meinen Job hier zu erledigen und Abends schön und gut essen zu gehen.
Am langen Wochenende (Montag ist Drachenbootfest hier in China) werde ich die Gelegenheit wahrnehmen und mal schauen, was man hier so alles sehen kann. Ich hoffe, dann gibt es auch endlich mehr zu berichten.

Also ab an die Ruder!
02. Juni 2008 - 16:46 Uhr

Surprise

Kennen wir uns nicht irgendwo her?
01. Juni 2008 - 21:21 Uhr

Die erste Woche im Ganzen

Kurz vor dem Ende der ersten Woche will ich mein Versprechen Euch auf dem Laufenden zu halten nicht vergessen.
Zuerst zu den unbeantworteten Fragen vom Mittwoch.

Warum bin ich hier?
Angefangen hat alles während der Diplomarbeit. Im vorletzten Monat vor Abgabe, ich saß gerade an meinem Laptop und schrieb fleißig an meinen Abhandlungen zur Rettung der Erde, kam mein Betreuer Tobias zu mir. Er legte mir die Hände von hinten auf beide Schultern und fragte:" Wie wichtig ist dir eigentlich Geld?"
Bei mir schellten sofort alle Alarmglocken:" Was hast Du schon wieder kaputt gemacht?", dachte ich mir.
Bevor ich den Satz:" Das war ich nicht, das war schon.", aussprechen konnte, hatte er mir schon das Angebot gemacht, sein Nachfolger im Chinaprojekt zu werden. Er hatte vor zwei Jahren zu diesem Thema seine Diplomarbeit hier in China geschrieben.
Ohne mit der Wimper zu zucken sagte ich zu, und jetzt bin ich für ein deutsches Unternehmen hier, um die chinesischen Kollegen in allen Belangen der Arbeitssicherheit, Umwelt und Qualität zu unterstützen.

Verkehr in China? Die Hupe Dein Freund!
Schon relativ schnell nach der Ankunft wurde ich von meinem Fahrer in die alte chinesische Kunst des Autofahrens eingeführt. Mit großem Staunen stellte ich fest, dass die Hupe das wichtigste Gerät am Auto eines Chinesen ist. Gehupt wird grundsetzlich für Alles. Es kann heißen:
  • achtung hier komme ich
  • mach dich von Acker (auto)
  • Taxifahrer geben zu verstehen, dass sie noch Platz haben
  • Fußgänger werden gewarnt, die Straße nicht zu betreten (auf der Straße befindliche Fußgänger werden einfach plattgefahren)
  • und und und...
Drängeln ist erlaubt in China, ja sogar unvermeidbar...wichtig ist nur, dass man am Ende vor der Ampel wieder in irgendeiner Spur steht, denn dort sind manchmal Polizisten und das kann dann richtig ins Geld gehen.
Überholt wird wo Platz ist. Wenn noch kein Platz ist, wird einer frei gehupt.
Zweiräder sind wie Fußgänger, nicht wichtig. Für Zweiräder reservierte Spuren können gern auch mal von Autos genutz werden.
LKWs- werden so lange beladen, bis das Material zur Ladungssicherung ausgeht oder falls die Ladung nicht gesichert werden muss (fast immer), bis sich die Achse bis zum Asphalt durchbiegt.
Wichtig ist: Immer lächeln!
Die Rubrik Straßenverkehr wird noch erweitert, dies waren nur erste Eindrücke.

Auf dieses Wochenende habe ich mich schon die ganze Woche gefreut. Ich besuche Till und Alex.
Um 12 Uhr Ortszeit bin ich aus Hangzhou kommend in Qingdao gelandet. Herr He (Sprich: Che) mein hiesiger Firmenkontakt holte mich ab, und in direkter Absprache mit meiner Doppelagentin Alex, brachte er mich zum Compound in der Aomen Rd.
Hier musste ich leider feststellen, dass Beide noch unterwegs waren (eine Duschvorhangstange umtauschen). Deshalb hatte ich noch Zeit mich seelisch und fototechnisch im 27.Stock auf die Ankunft der Beiden vorzubereiten. Als der Aufzug die Etage erreichte und das altbekannte "Pling" von sich gab, sprang ich in Stellung. Till kam sich mit Alex unterhaltend aus dem Aufzug als ich ihn von rechts aus einem Gang ansprach:" Entschuldigung, kennen wir uns nicht von irgendwo her?" Und schon drückte ich gnadenlos auf den Auslöser...
Das Ergebnis und wie das Wochenende war erzähle ich Euch morgen.
Gute Nacht allerseits!
29. Mai 2008 - 22:36 Uhr

Das wird was...

Nachdem ich jetzt schon fast eine Woche hier bin, hat jemand, der mir sehr viel bedeutet, den Wunsch geäußert, dass ich ein Tagebuch führe.
Dieser Bitte will ich sehr gern nachkommen. Hierfür gibt es mehrere sehr gute Gründe. Erstens helfen solche Einträge sich an viele tolle Erfahrungen und Eindrücke zu erinnern und zweitens bin ich sehr schreibfaul. Weiter Gründe für das Führen eines Tagebuches könnt ihr gern in den Kommentaren hinzufügen.
Jetzt mag so mancher denken: Tagebuch und schreibfaul...wie geht das denn zusammen? Vielleicht verrate ich es Euch später.
Jetzt aber zum eigentlichen Grund, warum ich schreiben will:
ICH BIN IN CHINA!
Ok, das wissen jetzt schon alle, aber es ist immer noch so aufregend, wie der Moment vor dreieinhalb Monaten, als ich die Herausforderung annahm.
Zurück ins Jetzt.
Es ist sehr warmer Donnerstagabend in Hangzhou. Gerade war ich mit einem Arbeitskollegen essen. Es gab ein sehr leckeres traditionelles Essen aus Hong Kong. Danach sind wir am West Side Lake entlang flaniert und haben den sehr großen Park erkundet. Dies war mal ein komplettes Komplementärprogramm zu den Städten die ich bis jetzt kennen lernen durfte. Hangzhou ist im Gegensatz zu Wuxi und Nanjing eine Touristenstadt und keine Industriestadt. In China bedeutet dies, dass neben der Industrie (in Hangzhou ein Industrie-Park der ca. 160.000 Menschen Arbeit gibt) auch noch Bereiche existieren in denen man sich erholen kann. Insgesamt leben in Hangzhou laut Aussage des Kollegen ca. 7,5 Mio. Einwohner.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich die zuerst besuchten Städte nur jeweils einen Tag/eine Nacht "erlebt" habe.
So genug für heute. Am Wochenende werden ich die Woche noch mal Revue passieren lassen. Stichworte sind: Warum bin ich hier?, Überraschung, Flug, Verkehr und erste Eindrücke.

Mann bin ich in China...

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Zuletzt aktualisiert: 1. Jan, 00:26

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